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Hier die 2te Hausaufgabe vom 30.10.2006

Prozess...
 
 
Aus dem Material von letzter Woche zeihe ich folgende Punkte:
a) "Ablauf/Abfolge", weil diese Wörter in 18 von 22 Beiträgen vorkamen
b) "etwas entwickelt sich weiter", weil ich das für fragwürdig halte; eine                           
     Rückentwicklung ist ebenso ein Prozess, wie eine Weiterentwicklung
c) "Gerichtsverhandlung", weil es aus allem anderen so hervorsticht
 
Schlussendlich habe ich mich für folgende Quellen entschieden:
1. http://de.wikipedia.org/wiki/Prozess
2. „Prozess“ Meyers Computer Lexikon, Meyers Lexikonverlag (Erscheinungsdatum folgt noch)
 
 
 
In der unbestimmten Definition von Wikipedia wird der Prozess als ein "allgemeiner Ablauf" verstanden, der von seinem Prinzip her auf unterschiedliche Gebiete,
wie zum Beispiel die Rechtswissenschaften, die Informatik, die Chemie  und die Arbeitswissenschaften übertragen und in diesen jeweils spezifisch angewendet/verwendet werden kann.
Als einzige meiner Quellen unterscheidet diese Definition zwischen "determinierten und stochastischen Prozessen", wobei die determinierten Prozesse zumeist nur
ein idealisierte und theoretische Version von realen Prozessen sind oder gar nur in der Theorie existieren. Denn ein determinierter Prozess ist ein solcher, in dem "jeder
Zustand eindeutig aus dem ihm vorangegangenen Zustand hervorgeht".  Da in jedem real stattfindenden Prozess (also jedem, in dem sich materielle dinge
befinden) der Zufall nicht ausgeschlossen werden kann, sind diese Prozesse ihrem "Wesen nach stochastisch", denn bei einem stochastischen Prozess ist das
markante Merkmal die Tatsache, dass die "Zustände (...) nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus den ihnen vorangegangenen Zuständen folgen."
Mit diesem Vorwissen springt einem bei der Definition von Prozess im Sinne der Rechtswissenschaften sogleich ins Auge, dass es sich hier nur um einen
stochastischen Prozess handeln kann, bzw. vielleicht sogar das zuviel gesagt ist, denn beim stochastischen Prozess gehen die Zustände mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit auseinander hervor, während bei einem Gerichtsprozess auch mal ein Zustand entgegen jeder Wahrscheinlichkeit eintreten kann, zumindest in
den Augen eines nicht im gültigen Rechtssystem bewanderten Betrachters.
Der Prozess im juristischen Sinne ist ein Vorgang einer Entscheidungsfindung, d.h.  das Ziel ist eine "richterliche Entscheidung".
Der juristische Prozess durchläuft ein festgelegtes System von Stationen, von der Klageerhebung und Prüfung, ob der Prozess "zulässig" ist, über die "Sachprüfung"
bis zum Urteilsspruch. Ein juristischer Prozess gilt dann als beendet, wenn "keine Rechtsmittel eingelegt werden", das Urteil also rechtskräftig geworden ist.

 




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